Hyperhidrose
Hyperhidrose
Damit Schwitzen nicht den Alltag bestimmt
Übermäßiges Schwitzen kann weit über eine normale Reaktion auf Wärme oder körperliche Aktivität hinausgehen. Bei einer Hyperhidrose produzieren die Schweißdrüsen mehr Schweiß, als für die Temperaturregulation erforderlich wäre. Besonders häufig betroffen sind Achseln, Hände und Füße. Für viele Betroffene bedeutet dies eine erhebliche Einschränkung im beruflichen und privaten Alltag.
Vor einer Behandlung klären wir, ob eine primäre Hyperhidrose vorliegt oder ob Medikamente bzw. andere Erkrankungen als Ursache infrage kommen. Je nach Körperregion und Ausprägung stehen unterschiedliche Therapieverfahren zur Verfügung, von lokalen Maßnahmen bis zur Behandlung mit Botulinumtoxin.
Der Ablauf im Detail
Nach Anamnese und Untersuchung bestimmen wir Lokalisation und Ausprägung des Schwitzens. Anschließend besprechen wir die geeigneten Therapieoptionen. Bei einer Botulinumtoxin-Behandlung wird der Wirkstoff in kleinen Mengen oberflächlich in die betroffene Region injiziert und reduziert dort vorübergehend die Aktivität der Schweißdrüsen.
Wie lange wirkt Botulinumtoxin gegen Schwitzen?
Die Wirkung hält in der Regel mehrere Monate an und lässt anschließend allmählich nach. Die individuelle Wirkdauer kann variieren.
Wann beginnt die Wirkung?
Eine deutliche Reduktion des Schwitzens zeigt sich meist innerhalb der ersten Tage bis etwa zwei Wochen nach der Behandlung.
Kann man auch Hände behandeln?
Ja. Auch eine palmar ausgeprägte Hyperhidrose kann mit Botulinumtoxin behandelt werden. Aufgrund der Schmerzempfindlichkeit der Hände wird die Behandlung individuell vorbereitet und betäubt.
Behandlung & Expertise
Fachärztlich-dermatologische Abklärung der Hyperhidrose · individuelle Auswahl lokaler und weiterer Therapieoptionen · Botulinumtoxin bei geeigneter Indikation · angepasste Schmerzreduktion bzw. Anästhesie bei der Behanlung sensibler Regionen.
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