Laserassistierte Wirkstofftherapie (LADD)

Laserassistierte Wirkstofftherapie (LADD)

Gezielt vorbehandeln. Wirkstoffe dorthin bringen, wo sie wirken sollen.

Bei aktinischen Keratosen und Feldkanzerisierung stehen neben etablierten topischen Therapien auch laserassistierte Verfahren zur Verfügung. Dabei erzeugt ein fraktionierter ablativer Laser feinste Mikrokanäle in der Haut. Diese können die Aufnahme eines anschließend aufgetragenen Wirkstoffs verbessern. Eine mögliche Kombination ist die laser-assisted drug delivery (LADD) mit 5-Fluorouracil (5-FU). Die Anwendung erfolgt nach sorgfältiger dermatologischer Diagnostik und individueller Indikationsstellung.

Nach der ärztlichen Beurteilung wird das betroffene Hautareal fraktioniert laserbehandelt. Anschließend wird der vorgesehene Wirkstoff aufgetragen. In den folgenden Tagen kommt es typischerweise zu einer lokalen Entzündungsreaktion mit Rötung, Schuppung oder Krustenbildung. Verlauf und Nachsorge werden an Befund, Behandlungsareal und verwendeten Wirkstoff angepasst.

Sie kann bei ausgewählten aktinischen Keratosen oder einer Feldkanzerisierung erwogen werden. Welche Therapie geeignet ist, hängt unter anderem von Ausdehnung, Lokalisation, Hauttyp, Vorbehandlungen und individuellen Risikofaktoren ab.

Der fraktionierte Laser erzeugt feine Mikrokanäle in der Haut und kann dadurch die Aufnahme eines anschließend aufgetragenen Wirkstoffs verbessern. Für 5-Fluorouracil (5-FU) beschreibt die deutsche Laserleitlinie die LADD mit fraktioniertem CO₂-Laser als mögliche Off-Label-Anwendung. Ob dieses Vorgehen sinnvoll ist, entscheiden wir individuell nach Befund und Behandlungsziel.

Behandlung & Expertise

Dermatologische Indikationsstellung · fraktionierte ablative Lasertherapie · laserassistierte Wirkstoffapplikation nach Befund · strukturierte Nachsorge.

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